1999
hielten die ersten vier Tiere
Einzug auf dem Rufer-Hof im Gürbetaler Moos.
Einer von Uelis Träumen wurde wahr.
Peter, sein Vater, war den Neulingen gegenüber eher skeptisch.
Gewohnt an seine Simmentaler, entsprachen die zottligen Tiere nicht
gerade seinem Schönheitsideal von Horntöchtern. Aber schon bald zeigte es
sich, dass gerade Petervater der grösste Fan der neuen Hofbewohner
wurde. Er verbrachte tagelang damit, mit den Tieren zu sprechen, sie zu
verwöhnen und sie an sich zu gewöhnen und bald einmal hatte er die
Sympatie der Damen voll auf seiner Seite.
Als dann an einem Sonntagmorgen Inga, mit der Selbstverständlichkeit
und Leichtigkeit, welche den schottischen Hochlandrinder eigen ist,
einfach ein Kälbchen, und dann erst noch ein "Chuehchalb",
auf die Welt zauberte, war Petervater restlos überzeugt.
Inzwischen ist die Herde weiter angewachsen und mittlerweile leben 17
Mutter- und Jungtiere auf dem Hof von Ueli Rufer.